Daten zum Modell

   
Datum 21.02.2011, Aktualisierung 31.12.2014
Ort Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Interviewpartnerin Dr. Bärbel Miemitz, Gleichstellungsbeauftragte der MHH und Projektleitung für das „audit familiengerechte hochschule“
Themenkategorie „Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf“
Maßnahme Familiengerechtes Krankenhaus
   

Name des Krankenhauses

Anschrift Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Klinikleitung Vorstand Ressort Krankenversorgung
Dr. Andreas Tecklenburg

Vorstand Ressort Wirtschaftsführung und Administration
Dipl.-Ök. Holger Baumann

Pflegedirektor
Iris Meyenburg-Altwarg, Dipl. Pflegewirtin
Webseite www.mh-hannover.de/index.php
Ansprechpartner der Maßnahme Dr. phil. Bärbel Miemietz
Gleichstellungsbeauftragte
Tel.: 0511 / 532/6501
Fax: 0511 / 532/3441
gleichstellung@mh-hannover.de

Struktur- und Leistungsdaten – Kennzahlen 2010

Anzahl Betten 1.419
Ärztinnen/Ärzte insgesamt (außer Belegärztinnen/Belegärzte) 877 VK
Gesundheits- und KrankenpflegerInnen 1.224 VK
Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen 253 VK

Eingesetzte Maßnahmen

  • Zertifizierung mit dem „audit familiengerechte hochschule“ durch die Hertie-Stiftung
  • Aufnahme in den best practice-Club „Familie in der Hochschule“
  • Umsetzung Gleichstellungsplan

Projektmotivation/-vorbereitung

Ausgangslage

  • Positionierung als attraktive Arbeitgeberin und Ausbildungsstätte
  • Durch familiengerechte Strukturen und eine familienbewusste Kultur sollen nicht nur hoch motivierte Studierende und exzellente WissenschaftlerInnen angezogen werden, sondern auch die Rekrutierung qualifizierten Krankenhauspersonals erleichtert werden.


An der Planung beteiligte Berufsgruppen/Personen

  • Senat der Medizinischen Hochschule
  • Vorstand der Medizinischen Hochschule
  • Gleichstellungsbeauftragte


Externe Projektförderung

  • Teilweise, über verschiedene Förderprogramme, z.B. ESF/BMA

Projektumsetzung

Ziele

  • Zufriedenheit, Motivation und Bindung an die Medizinische Hochschule Hannover sollen bei Beschäftigten und Studierenden gestärkt werden und den Leistungen in Lehre, Forschung und Krankenversorgung zugute kommen
  • Verstärkung einer familienfreundlichen Kultur


Verfahren

  • Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Wiedereingliederungsprojekte
  • Förderprojekte


Projektdauer

Einführung ab 2005

Projektbeurteilung

  • Hohe Akzeptanz bei den MitarbeiterInnen
  • Durch Sensibilisierung der Führungskräfte für familiengerechte Strukturen verstärkte Anstrengungen zur Förderung von MitarbeiterInnen mit Kindern
  • Die Kinderbetreuung hat sich als sehr erfolgreich und förderlich erwiesen, da ohne diese Unterstützung viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach der Elternzeit nicht wieder in den Beruf zurückkehren könnten.

Zielerreichungsgrad

  • Angestrebte Ziele wurden erreicht
  • Die eingeführten Maßnahmen wurden komplett in die Regelversorgung überführt.
  • Es wurde eine Verstetigung des Projektes „Wiedereinstieg nach der Elternzeit für die Pflege“ aus MHH Mitteln erreicht.

Rückblickend besonders erfolgreich/gelungen

Die Unterstützung durch die Leitung der Medizinischen Hochschule Hannover

Rückblickend erfolglos/nicht gelungen

Keine Angabe

Eingeführte Maßnahme

  • Kinderbetreuungsplätze Regelbetreuung: 375 Plätze, davon ca. 120 Plätze für Kinder unter drei Jahren,
  • Kinderbetreuung in den Sommer-, Herbst- und Osterferien
  • Kindernotfallbetreuung
  • „Wiedereinstieg nach der Elternzeit für die Pflege“:
    • Planung eines erneuten Durchlaufs des Projektes 2015
  • Wiedereinstieg von Technischen AssistentInnen
  • „Familien-LOM“
  • Workshop „Pflege von Angehörigen“
  • Workshop „Pflege von betreuungsbedürftigen Angehörigen“