Neue Arbeitsteilung
und Prozessgestaltung

 
Der soziodemografische Wandel hat große Auswirkungen auf das künftige Arbeitskräfteangebot für Kranken- häuser und erfordert eine neue Aufgabenteilung bei den patienten- nahen Berufsgruppen. Im Pflege- und Funktionsdienst führt dies konti- nuierlich zur Erweiterung von Kompe- tenzen und beruflichen Perspektiven. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Modelle zur Aufgabenneuordnung die Versorgung im Krankenhaus ver- bessern und zugleich die Zufrieden- heit des Personals erhöhen können.

Vereinbarkeit von
Familie, Freizeit
und Beruf

 
Für Krankenhäuser wird es ange- sichts des wachsenden Fachkräfte- mangels immer wichtiger, die Verein- barkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Die Familienphasen mit Kindern als auch die Betreuung von Angehörigen stehen hierbei im Fokus. Neue Konzepte sind für viele Pflegende entscheidend, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Dabei ist vor allem Flexibilität von allen Beteiligten gefragt. Auf diese Weise können Familie, Freizeit und berufliche Interessen leichter in Einklang gebracht werden.

Lebensphasengerechtes Arbeiten in der Pflege

 
Angesichts der hohen Belastung, der Pflegende in ihrem Arbeitsalltag ausgesetzt sind, und einer geänder- ten Altersstruktur des Pflegeperso- nals, gewinnt die Entwicklung von Perspektiven für einen berufslebens- langen Verbleib in der Pflege zunehmend an Bedeutung. Demo- grafieorientierte Personalentwick- lungskonzepte befassen sich mit beruflichen Lebensphasen der MitarbeiterInnen aller Altersstufen und zeigen mitarbeiterorientierte Lösungsansätze auf.